18.02.2021 in Lokalpolitik

Bahnhof Eschersheim kann nicht erhalten werden

 

Kein Bürgerbahnhof in Eschersheim - Bahn rückt von Zusagen ab

Wer Eschersheimer*innen fragt, was in ihrem Stadtteil fehlt, bekommt eine schnelle Antwort: „Ein zentraler Bürger*innentreff“. Diese Aussagen bekräftigen auch die beiden SPD- Kandidat*innen für den Ortsbeirat 9 Christiane Weindel und Axel Baumann und ergänzen unisono, Eschersheim braucht einen Ort, an dem sich Vereine, Initiativen und Bürger*innen treffen können. Als mögliches Gebäude für einen Bürger*innentreffpunkt rückte deshalb schon seit längerem der Eschersheimer Bahnhof ins Blickfeld. Zentral gelegen, gut erreichbar und das Bauwerk wurde von der Bahn nicht mehr genutzt.

Vor wenigen Jahren eröffnete die Bahn selbst diese Option und bot der Stadt den Bahnhof für eine andere Nutzung an. Darauf bildete sich eine Bürgerinitiative. Es wurden Unterschriften gesammelt. Der Vorschlag wurde damals von einer breiten Mehrheit im Ortsbeirat unterstützt. Auf Initiative der SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung wurde Geld in Aussicht gestellt. Das Ziel war klar: der Umbau sollte aus dem Bahnhof den lang ersehnten Bürgertreff für Eschersheim entstehen lassen.

Und nun rückt die Bahn auf einmal von ihren Zusagen ab. Was in den letzten Wochen schon anklang, wurde in dem Informationsgespräch mit dem Ortsbeirat vom 16.02. bestätigt. Die Bahn, vertreten durch die DB-Netze, sieht demnach keine Möglichkeiten, den Eschersheimer Bahnhof zu erhalten. Eine geplante Stützwand in diesem Bereich ließe – so die Bahn – den Erhalt nicht zu.

Die SPD Eschersheim, so Christiane Weindel, fordert weiter ein generationsübergreifendes und Kulturoffenes Begegnungszentrum für alle Bürger*innen und Vereine, die bei uns leben. Es muss aber - so ergänzt Axel Baumann - an einer zentralen Stelle in Eschersheim entstehen.

Die SPD Eschersheim hatte sich für die neue Nutzung des alten Bahnhofs eingesetzt. Sollte der Bahnhof jetzt nicht mehr zur Verfügung stehen, bleibt die Forderung nach einem Bürgerzentrum für Eschersheim aber weiterhin zentral. Christiane Weindel und Axel Baumann, die am 14.03.21 für die SPD für den nächsten Ortsbeirat kandidieren, unterstützen vehement diese Forderung. Gemeinsam mit interessierten Bürger*innen wird die SPD Eschersheim verschiedene Möglichkeiten hierfür prüfen, dazu ein Nachbarschaftskonzept erarbeiten und dies im Ortsbeirat zur Diskussion stellen. Dabei wollen wir auch mit dem Magistrat erörtern, ob leerstehende und ungenutzte Gewerberäume dafür umgebaut werden können.

25.01.2021 in Allgemein

Bürgersprechstunde zum Thema "bezahlbares Wohnen"

 
FÜR BEZAHLBARES WOHNEN
IN DORNBUSCH, ESCHERSHEIM, GINNHEIM
Bürgersprechstunde live auf Zoom & Facebook

 

Hier können Sie sich die Aufzeichnung ansehen

 

Das Thema "bezahlbares Wohnen" ist und bleibt für Frankfurt eine zentrale Herausforderung. Das gilt auch für unsere Stadtteile im Dornbusch, in Eschersheim und in Ginnheim.

Die SPD hat hierzu in den letzten Jahren wichtige Weichenstellungen erreicht. Mit rund 15.000 fertiggestellten Wohnungen seit 2016 haben wir die Grundlage für bezahlbares Wohnen in allen Stadtteilen geschaffen. Das SPD-geführte Planungsdezernat arbeitet an über 30.000 neuen Wohnungen, die konkret in Planung bzw. bereits im Bau sind. Weitere Anstrengungen sind aber notwendig.

Zu den zentralen Vorschlägen der SPD Frankfurt gehören:

  • Die Voraussetzungen sind zu schaffen für 60.000 bis 70.000 neue bezahlbare Wohnungen bis 2030.
  • Der Anteil geförderter Wohnungen bei der ABG soll auf mindestens 50 Prozent steigen. 
  • In allen Baugebieten soll der Anteil geförderter Wohnungen 30 Prozent betragen, zusätzlich sind 15 Prozent für genossenschaftliches und gemeinschaftliches Wohnen vorzusehen.
  • Während der Corona-Pandemie dürfen keine Mieterhöhungen vorgenommen werden. 

Im Wahlprogramm für den Ortsbeirat 9 steht das Thema "Wohnen" an zentraler Stelle. In den Housings in Ginnheim werden durch die ABG die Häuser aufgestockt. Im Baugebiet nordöstlich der Anne-Frank-Siedlung werden zahlreiche neue Wohnungen entstehen. Aufgrund der Altersstruktur in unserer Stadt ist das Thema "altersgerechtes Wohnen" eine weitere, wichtige Herausforderung. In allen drei Stadtteilen haben wir auch Siedlungen privater Wohnungskonzerne, auf die wir einwirken wollen.

Aus diesen Gründen laden die drei SPD-Ortsvereine Dornbusch, Eschersheim, Ginnheim zu einer Online-Bürgersprechstunde ein.

 

22.01.2021 in Ortsbeirat

Gropiussiedlung am Lindenbaum

 

Endlich wird an die Gropiussiedlung erinnert!

Was viele Bürgerinnen und Bürger nicht wissen: sowohl die Ludwig-Richter-Schule wie die dahinterliegenden Siedlungshäuser gehen wie viele andere Siedlungen in Frankfurt auf das „Neue Frankfurt“ zurück. 1930 wurde die von Walter Gropius geplante Siedlung fertig gestellt. Bauherr war damals die GAGFAH, ein gemeinnütziges Wohnungsunternehmen. 2004 mussten aus finanziellen Gründen die Wohnungen verkauft werden. Heute gehören sie dem Vonoviakonzern, einem der größten privaten Wohnungsunternehmen in Deutschland.

Als die Vonovia wie an anderen Orten und Liegenschaften auch, umfassende Modernisierungsmaßnahmen ankündigte, die durchaus auch das Ziel hatten, größere Gewinne aus den Immobilien zu erzielen und die letztlich auch die Mieten in die Höhe getrieben hätte, setzten sich die Mieter der Siedlung, voran Frau Geist und Frau Mastmann, zur Wehr. Sollte es gelingen, die Häuser wie andere auch unter Denkmalschutz zu stellen, hätte man einen Hebel, um die Modernisierung auf das Notwendigste zu beschränken und damit auch die mit der Modernisierung verbundene Mieterhöhung zu begrenzen. 2017 stellte die Architektenkammer in Wiesbaden zur Erleichterung der Mieter fest, dass dieses Ensemble unter Denkmalschutz steht.

Die SPD Eschersheim hat dieses Anliegen von Beginn an unterstützt. Auf Initiative von Donna Ochs, die für die SPD im Ortsbeirat sitzt, sprach sich dieser überdies auch für eine Informationstafel aus, die an daran erinnern sollte, dass diese Siedlung Teil des „Neuen Frankfurts“ sind. Vor wenigen Tagen wurde die Tafel in Höhe Lindenbaum 25 angebracht.

Wir danken dem Engagement der Mieterinnen und Mieter! Wir bedanken uns bei Donna Ochs, die aus beruflichen Gründen nicht mehr für den Ortsbeirat kandidieren kann.

21.12.2020 in Kommunalpolitik

Kommunalwahl 2021 - Wofür steht die SPD in Eschersheim? (1)

 
Christiane Weindel, Stellv. Vors. der SPD Eschersheim und Kandidatin für den Ortsbeirat 9 (Listenplatz 2)

Wohnraum für alle

In Frankfurt leben aktuell über 750.000 Menschen. Somit ist unsere Stadt in den letzten 15 Jahren um über 100.000 Menschen gewachsen und dieser Trend setzt sich laut Prognosen ungebrochen fort. Dies ist Chance und Herausforderung zugleich.
Der SPD-Planungsdezernent Mike Josef hat sich dieser Herausforderung gestellt. Mit der Entwicklung eines neuen und wegweisenden Baulandbeschlusses hat der Magistrat Voraussetzungen geschaffen, dass in Frankfurter Neubaugebieten bezahlbarer Wohnraum für alle Menschen entstehen wird.
Bei allen Wohnbauprojekten, für die neues Planungsrecht geschaffen wird, muss künftig in allen Stadtteilen ein Mix aus festgelegten Quoten eingehalten werden: Der neue Baulandbeschluss sieht vor, dass alle Neubauvorhaben künftig Anteile von 30 Prozent für Sozialwohnungen, 15 Prozent für gemeinschaftliche und genossenschaftliche Wohnprojekte, 15 Prozent für frei finanzierte Miet-wohnungen und 10 Prozent für preisreduzierte Eigentumswohnungen vorsehen müssen. Über die übrigen 30 Prozent kann der Bauherr frei entscheiden.

Das bedeutet für Eschersheim: 

Schaffung von bezahlbarem Wohnraum im Neubaugebiet „Nordöstlich der Anne-Frank-Siedlung“
Wohnen darf nicht zum Luxus werden. Deshalb wird die SPD in Eschersheim auch weiterhin die Planung, Entwicklung und Bebauung im Neubaugebiet begleiten und sich dafür einsetzten, dass der Baulandbeschluss zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum umgesetzt wird.
Ziel ist es, dass Menschen aller Einkommensgruppen in die im Neubaugebiet neu entstehenden Wohnungen einziehen zu können. Ein weiteres Viertel nur für Besserverdienende lehnen wir entschieden ab.
Schutz der Mieter und Mieterinnen vor Verdrängung
Hohe Mieten und rabiate Methoden der Mieterverdrängung sind in den Frankfurter Stadtteilen für viele Bewohner und Bewohnerinnen zu einem großen Problem geworden und führen nicht selten sogar zum Verlust der Wohnung. In Eschersheim sind große Wohnungsunternehmen aktiv. Die SPD setzt sich aktiv mit den Mietern für den Erhalt von vorhandenem günstigen Wohnraum ein.
Förderung von neuen Wohn- und Lebensformen
Eine wichtige Grundlage unseres Engagements ist außerdem der Erhalt und die Förderung einer generationsübergreifenden und vielfältigen Lebenskultur. Die SPD in Eschersheim setzt sich für die Förderung und Entwicklung neuer Wohnmodelle ein, die durch die demographische Entwicklung unserer Gesellschaft notwendig werden und z.B. in Projekten für Mehrgenerationen-Häuser und ähnlichen Ansätzen zum Ausdruck kommen.

 

Mobilität für alle

Nach wie vor ist eine gute Verkehrsplanung eine Voraussetzung dafür, Leben und Arbeiten in der Stadt attraktiv zu erhalten. Mobilität soll für alle gleichberechtigt möglich sein. Wir alle wissen, die Frankfurter Straßen sind durch den starken Autoverkehr überlastet und eine Umverteilung des Verkehrs auf umweltfreundliche Verkehrsmittel ist dringend notwendig. Wir fordern deshalb eine Reduzierung des motorisierten Verkehrs in der Innenstadt und einen attraktiven ÖPNV um die Aufenthaltsqualität dort zu erhöhen und unser Klima zu schützen. Ein Schritt in diese Richtung aus Eschersheimer Sicht war die Neugestaltung der Eschersheimer Landstraße bis zur Hügelstraße mit einspuriger Fahrbahn und eigenem Fahrradschutzstreifen, der seitdem zahlreich genutzt wird. Auch die Einführung des 365-Euro-Seniorentickets war ein voller Erfolg. Die gute ÖPNV Anbindung Eschersheims wurde durch die Einführung des durchgängigen Nachtverkehrs erweitert. Die SPD macht den Unterschied.

Das bedeutet für Eschersheim:

Ausbau des Radverkehrs
Der Radverkehr in Frankfurt verzeichnet in den letzten Jahren und Monaten den größten Zuwachs aller Verkehrsmittel. Wir setzen uns dafür ein, unseren Stadtteil noch fahrradfreundlicher zu gestalten. Sinnvoll wäre es, die neuen Fahrradschutzstreifen entlang der Eschersheimer Landstraße stadtein- und auswärts zu verlängern. Wir möchten auch die Anzahl der Fahrradabstellplätze im Stadtteil erhöhen, besonders in der Nähe von U- und S-Bahnhaltestellen. Außerdem ist es uns ein Anliegen, die Stadtteilquartiere besser an die bestehenden U- und S-Bahnhaltestellen anzubinden.
Verkehrsknoten am Weißen Stein
Durch die voraussichtliche mehrjährige Schließung der Eisenbahnüberführung Lachweg im Rahmen des Main-Weser-Bahn-Ausbaus wird es zu einer erheblichen Mehrbelastung durch den dann steigenden Autoverkehr am Weißen Stein kommen. Wir werden das kritisch begleiten und versuchen die Belastungen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten. Der Platz am Weißen Stein sollte Fahrrad- und Fußgänger-freundlicher umgestaltet werden.
Parkraumbewirtschaftung
Autoparkplätze sind auch in weiten Teilen Eschersheims knapp. Dies führt zu einer unnötigen hohen Beeinträchtigung für Anwohner durch die Parkplatzsuche mit einhergehender Belastung durch Lärm, Abgase sowie Zeitverluste. Eine Kombination aus Anwohnerparken und kostenpflichtigem Parken für Ortsfremde, würde Anwohner privilegieren und Pendler davon abschrecken, das Wohngebiet als Park-and-Ride-Abstellplatz zu nutzen. Durch die Reduzierung des Parkraums schafft man mehr Platz für Radwege und sicherere Fußwege.

Hier gehts zum 2. Teil

 

21.12.2020 in Kommunalpolitik

Kommunalwahl 2021 - Wofür steht die SPD in Eschersheim? (2)

 
Axel Baumann, Kassierer im SPD Ortsverein Eschersheim, Kandidat für den Ortsbeirat 9 (Listenplatz 5)

Bildung für alle

Unser Ortsbezirk verfügt über ein umfangreiches und vielfältiges Bildungsangebot. In den letzten Jahren sind von der SPD-Bildungsdezernentin Sylvia Weber viele neue Schulen auf den Weg gebracht worden. Auf Drängen der SPD im OBR 9 soll 2025/2026 eine neue Grundschule im Neubaugebiet nordöstlich der Anne-Frank-Siedlung die ersten Schüler*innen empfangen.
Ein zentrales Anliegen sozialdemokratischer Politik ist die Schaffung von guten Bildungsmöglichkeiten für alle Kinder. Wir haben die Kitagebühren abgeschafft und wollen auch, dass die Betreuung für unter dreijährige unentgeltlich wird, damit frühkindliche Bildung für alle offensteht. Uns ist es ebenfalls wichtig, für gute Lernbedingungen durch die Instandhaltung und den bedarfsgerechten Ausbau der Schulgebäude zu sorgen. Dazu gehört gesundes und schmackhaftes Essen – dafür gehört die Essensversorgung in den Schulen wieder in die kommunale Hand.

Das bedeutet für Eschersheim:

Sanierung der IGS Eschersheim

Die Sanierung der Ziehenschule ist gerade in der Planungsphase. Dort sollen neue großzügige Klassenräume und Turnhallen entstehen. Aber wir wollen auch, dass die Schule Frankfurts mit den schlechtesten und engsten räumlichen Bedingungen, die IGS Eschersheim, grundlegend saniert und ausgebaut wird. Wir sehen in der Nutzung der Container im Anne-Frank-Park nur eine Übergangs-lösung. Bald sollte der Park wieder als Spiel- und Erholungsfläche allen zur Verfügung stehen. Wir setzen uns auch dafür ein, dass die Schule möglichst bis zum Schuljahr 2022/2023 eine Mensa erhält.

Waldschule für das Neubaugebiet nordöstlich der Anne-Frank-Siedlung

Es bietet sich an, die neu zu bauende Grundschule nordöstlich der Anne-Frank-Siedlung als vierzügige Grundschule zu konzipieren, um die Grundschule der IGS Eschersheim abzulösen. Damit würde die Sekundarstufe der IGS dringend benötigte Unterrichtsräume und Pausenfläche gewinnen. Die neue Grundschule soll eine neuartige Waldschule mit integrierten Kinderzentrum werden, die sich dem Stadtteil öffnet und als Ort der Begegnung dient. Wir freuen uns über diese spannende Aussicht und wollen die Entwicklung konstruktiv begleiten.

Mehr Platz für die Fried-Lübbecke-Schule

Die Fried-Lübbecke-Schule wird wahrscheinlich in den nächsten Jahren dreizügig bleiben. Es fehlen aber Räume für Unterricht und Nachmittagsbetreuung. Wir unterstützen die Schulgemeinde bei der Suche nach Lösungen, sei es die Nutzung bzw. Übernahme des benachbarten Horts, die Aufstockung oder Bau von Containern auf dem Schulgelände. In den letzten Jahren hat sich unter Bildungsdezernentin Weber die Betreuungssituation für Kleinkinder und Schüler*innen in Eschersheim entspannt. Die bauliche Qualität vieler Einrichtungen wurde verbessert, z.B. bei den Kinderzentren Im Wörth und Am Lindenbaum. Wir setzten uns auch weiterhin dafür ein, dass Kinder gute Bildungs- und Betreuungsmöglichkeiten am Wohnort finden.

 

Teilhabe für alle

Die SPD ist die Partei der sozialen Integration und des solidarischen Ausgleichs. Wir haben die Grundrente durchgesetzt und damit den Respekt vor der Arbeitsleitung schlecht bezahlter Arbeitnehmer*innen deutlich gemacht. Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist in vielen Initiativen eine zentrale Leitlinie unserer Politik. Die Corona-Krise ist für viele abhängig Beschäftigte und Selbständige zu einem großen Risiko geworden - durch die von der SPD vorgeschlagenen Maßnahmen kann deren Situation aber oftmals verbessert werden. Fremdenfeindlichkeit und Rassismus haben keinen Platz in unserer Gesellschaft, wir stehen für eine europaweit koordinierte und solidarische Hilfe für Flüchtlinge. Einen Teil dieser vielfältigen Ziele wollen und können wir auch auf lokaler Ebene verfolgen.

Das bedeutet für Eschersheim:

Schaffung eines generationsübergreifenden Kultur- und Begegnungszentrums

Eschersheim fehlt ein Ort, an dem sich Vereine, Initiativen und Bürger*innen treffen können. Wir haben uns in den letzten Monaten für die Nutzung des alten Bahnhofs eingesetzt und fordern weiterhin ein generationsübergreifendes Begegnungszentrum für alle Kulturen, welches an einer zentralen Stelle in Eschersheim entstehen sollte. Gemeinsam mit interessierten Bürger*innen wollen wir verschiedene Möglichkeiten prüfen, ein Konzept erarbeiten und dies im Ortsbeirat zur Diskussion stellen. Dabei wollen wir auch mit dem Magistrat erörtern, ob leerstehende und ungenutzte Gewerberäume dafür umgebaut werden können.

Verbesserung der Spielplätze für Kinder und Angebote für Jugendliche

Die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig lokale Erholungs- und Spielmöglichkeiten sind. Einige Spielplätze sind veraltet und Geräte müssen erneuert werden. Der Höllberg-Spielplatz geht auf eine Initiative der SPD Eschersheim vor über 40 Jahren zurück. Er ist einer der beliebtesten Treffpunkte für Kinder, Jugendliche und junge Familien aus Eschersheim, Ginnheim und Heddernheim. Um den Spielplatz aufzuwerten, schlagen wir die Erweiterung um einen Fitness-Parcours für Erwachsene vor. Jugendliche benötigen Räume und Bereiche, damit sie ihre Bedürfnisse ausleben können. Der geplante Umbau des Platzes am Schwimmbad zu einem Bolzplatz ist hierfür ein gutes Beispiel. Wir nehmen Ideen der Jugendlichen auf, die ihre Umgebung attraktiver gestalten wollen. So könnte man z.B. den Anne-Frank-Park um ein Beachvolleyballfeld und Fitnessgeräte erweitern.

Einkaufsmöglichkeiten und kleine Gewerbezentren in den Quartieren und im Neubaugebiet

Eine zunehmend älter werdende Gesellschaft benötigt Einkaufmöglichkeiten in der Wohnumgebung. Wir schlagen vor, dass die Stadt z.B. im Neubaugebiet die Ansiedlung von Geschäften fördert, damit die Ortsteile nicht nur Schlafstätten sind. Unser Ziel ist es, die Versorgung mit Lebensmitteln im Nahbereich zu ermöglichen sowie dort die Ansiedlung von Gastronomie-, Handwerks- und Kleinbetrieben zu ermögliche

27.09.2020 in Stadtpolitik

Vielfältige Anregungen und Hinweise bei “SPD Eschersheim hört hin!”

 

Eschersheim ist ein liebenswerter Stadtteil! Das wissen wir. Aber wir möchten trotzdem von den Bürgern erfahren, was besser sein könnte. Daher fand sich eine größere Zahl von Mitgliedern des Ortsvereins am Samstagvormittag am Weißen Stein ein, um im Rahmen unserer Reihe “SPD Eschersheim hört hin” mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen. Dabei waren u.a. unser Mitglied im Ortsbeirat, Donna Ochs, sowie Christiane Weindel und Niclas Schneider, die beiden stellvertretenden Vorsitzenden des Ortsvereins. Auch ein Bewerber für den Bundestag im nächsten Jahr, Oliver Strank, kam vorbei. Trotz der aktuellen Einschränkung durch Corona, die Kontakte und Gespräche in der Öffentlichkeit schwierig machen, konnten wir zeigen, das wir als Gesprächspartner zur Verfügung stehen. Es ging um den Müll im Melsig, um die Parkraumsituation in den Wohnquartieren, um den schlechten Zustand vieler Straßen, unzureichende Straßenbeleuchtung oder gefährliche Verkehrsbedingungen. Natürlich waren der ÖPNV ein großes Thema und die Zugänge zu den Bahnsteigen, ebenso wie fehlende Spiel- und Betreuungsmöglichkeiten für Kinder. Es hat sich einmal mehr gelohnt, denn auch mit Maske und unter Beachtung der Vorsichtsmaßnahmen bekamen wir viele Hinweise und Anregungen, die wir in die Arbeit des Ortsvereins und der SPD-Fraktion im Ortsbeirat einbringen werden.

23.04.2020 in Service

Maßnahmen und Unterstützung bei der Corona-Krise

 

Wir haben auf den folgenen Seiten eine umfangreiche Sammlung mit Informationen und Links zu Unterstützungsmaßnahmen des Bundes und des Landes Hessen im Rahmen der Corona-Krise zusammengestellt. Wir beziehen und dabei auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit.

28.03.2020 in Allgemein

Neues aus unserem Ortsverein - Serviceleistungen in Zeiten von Corona

 

Noch kann niemand verlässlich sagen, wie sich die durch Corona verursachte Pandemie weiter entwickeln wird, welche weiteren Entscheidungen die Politik zu ziehen hat und welche Konsequenzen sie für die Bürgerinnen und Bürger haben werden.

Es ist auch ein Verdienst unserer sozialdemokratischen Minister in der Bundesregierung, den SPD geführten Landesregierungen, aber auch ein Verdienst unserer Stadtregierung, dass eine Reihe von sinnvollen Maßnahmen zur Bewältigung der Krise eingeleitet wurden.

Dennoch bleiben viele Probleme, neue werden auf uns zukommen. Vielfach ist das Familienleben auf den Kopf gestellt. Man sorgt sich um Angehörige in Krankenhäusern und in Pflegeheimen. Viele wurden erwerbslos, sind in Kurzarbeit oder versuchen z.B. als Selbstständige auf anderen Wegen materiell über die Runden zu kommen. Die sozialen Folgen der Krise für die Gesellschaft können für erheblich sein. Es besteht die Gefahr, dass die  Wirtschaft bedrohlich schrumpft, wodurch es zu einem starken Anstieg der Arbeitslosigkeit kommen könnte. Es ist zu befürchten, dass soziale Risiken und Armut wieder zunehmen werden.

Unsere Gesellschaft wächst in diesen Wochen zusammen. Die Beschäftigten im Gesundheitswesen, in den Lebensmittelgeschäften, im Nahverkehr, das Handwerk, bei den Rettungsdiensten, bei Polizei oder Feuerwehr sind mit allen Kräften dabei, die notwendige Infrastruktur aufrecht zu erhalten. Nachbarn helfen einander. Das ist ermutigend und soll uns als Sozialdemokratie Ansporn sein. Solidarität ist und bleibt ein wichtiger Wert in dieser Gesellschaft.

Gerade jetzt stellt sich die Frage, was uns eigentlich wichtig ist, welche Konsequenzen wir ziehen müssen und wie wir in Zukunft arbeiten und leben wollen. Lasst uns auch jene nicht vergessen, die jetzt aus den Schlagzeilen gerückt sind. Gerade die Flüchtlinge in den Lagern in Syrien und an den europäischen Grenzen sind dem Virus besonders ausgeliefert. Auch sie brauchen unsere Hilfe mehr denn je.

Auf diesem Wege möchten wir ein paar wichtige Informationen weitergeben:

 

  • Unterstützung in Zeiten der Corona-Krise

Die Jusos haben in den letzten Tagen gemeinsam mit der Geschäftsstelle des Unterbezirks ein Angebot praktischer Solidarität für diejenigen Genossinnen und Genossen entwickelt, die in diesen Tagen aufgrund ihres Alters oder aufgrund von gesundheitlichen Gefährdungen nicht mehr aus dem Haus gehen können. Daran sind auch Mitglieder unseres Ortsvereins beteiligt. Daher bieten die Jusos einen Unterstützungsservice (z.B. Einkaufshilfe, Apothekengänge oder zur Post gehen) an.

Erreichbar ist das Hilfsangebot über folgende Möglichkeiten: 

E-Mail: buero@jusos-frankfurt.de, Telefon: +49 160 98021100

Ansprechpartnerin ist auch die Seniorenbeauftragte des OBR 9. Genossin Doris Achenbach ist erreichbar unter der E-Mail: doris.achenbach@freenet.de.

Zusätzlich möchten wir auf die Serviceseite des Stadtverbandes der Frankfurter SPD hinweisen, auf der viele nützliche Tipps und Links zu Corona-Hilfsangeboten zusammengestellt sind: https://www.spd-frankfurt.de/corona-hilfsangebote-in-frankfurt/

Hinweisen möchten wir auch auf die virtuellen Freizeitangebote, z.B. der Kreativwerkstatt Frankfurt.

 

  • Die Arbeit  im Ortsverein Eschersheim in den nächsten Wochen

Wie in der gesamten Partei so finden auch in unser Ortsverein bis auf weiteres keine Vorstandssitzungen, Mitgliederversammlungen oder andere persönliche Zusammenkünfte statt. Dennoch wollen wir weiterhin auf elektronischem Wege Kontakt und die politische Diskussion aufrecht halten.

Solltest Du Interesse haben, nutze bitte das Kontaktformular auf dieser Web-Seite. Wir wissen nicht, ob sich die Situation in den nächsten Wochen positiv verändern wird und wann wir zu unserer gewohnten Praxis zurückkehren können.

Wir weisen aus gegebenem Anlass auf einige Veränderungen im Vorstand unseres Ortsvereins hin. In der Jahreshauptversammlung vom Februar hat die SPD Eschersheim einen neuen Vorstand gewählt. Die neuen Funktionsträger stellen sich   h i e r    vor.

Auch der neue Vorstand wird sich für unseren Stadtteil engagieren und sich in Partei und Öffentlichkeit zu wichtigen Themen zu Wort melden. Wir werden vor Ort präsent sein, um die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger aufzunehmen.

Wir werden Veranstaltungen durchführen und mit unserer Stadtteilzeitung wichtige kommunale Themen aufgreifen. Schon jetzt wirft die für uns ganz wichtige Kommunalwahl im nächsten Frühjahr ihre Schatten voraus. In einer der nächsten Vorstandssitzungen werden wir Details und Termine verabreden.

Wir freuen uns über Anregungen und Hinweise sowie über jede Art von Mitarbeit!

Wir wünschen allen Mitgliedern und Freunden der SPD-Eschersheim sowie Ihren Angehörigen für die kommenden Wochen alles Gute, bleibt gesund!

Deine SPD Eschersheim. 

Bernd Kaßebaum, Christiane Weindel, Niclas Schneider  

07.11.2019 in Stadtteil

SPD Eschersheim hört hin - am 26. Oktober Im Mellsig/Bonameser Straße

 
Viele gute Ideen und Vorschläge

Die Möglichkeit zum Gespräch mit der SPD Eschersheim an unserem Stand an der Kreuzung Im Mellsig/Bonameser Straße wurde von vielen BürgerInnen mit großem Interesse wahrgenommen. Mit dabei am Samstagvormittag waren unser Landtagsabgeordneter, Turgut Yüksel, und unsere Vertreterin im Ortsbeirat (OBR), Donna Ochs. Es wurden viele Fragen gestellt und offen über Themen des Stadtteils diskutiert. Es gab konstruktive Kritik und viele Anregungen für die Stadtteilpolitik. Gleichzeitig konnten wir den Bürgerinnen und Bürgern zurückmelden, was aus ihren Anregungen beim letzten Stand vor drei Jahren geworden ist. Mit dem für 2020 angekündigten Bau eines öffentlichen Bolzplatzes im Freibad gab es eine richtig gute Nachricht für das Quartier!

Wohnungsmangel, Spielplatzsituation, Unsicherheit wegen des Bahnausbaus und die zunehmende Verwahrlosung der Siedlung "Im Mellsig" waren die wichtigsten Themen an unserem Stand. Beklagt wurden auch der viele Müll, fehlende Einkaufsmöglichkeiten v.a. für Menschen, die nicht mobil sind, wie auch die Mängel der Buslinie 60. Viele Probleme sind schon seit längerem bekannt und leider hat es in den letzten Jahren nur wenige Verbesserungen gegeben. Es wurde deutlich, dass den Menschen Ansprechpartner und Informationen fehlen und Anfragen der Bürger bei den städtischen Behörden oftmals unbeantwortet bleiben. Die SPD wird die Anregungen und Anliegen der Bürger/innen aufnehmen, wird ihnen nachgehen und später über die Ergebnisse berichten.

Hier eine Übersicht der wichtigsten angesprochenen Themen:

Wohnen

  • Bezahlbarer Wohnraum in Eschersheim, v.a. für Familien, ist sehr knapp. Für Wohnungen der GWH gilt als Voraussetzung, dass das Einkommen mindestens die Höhe von 3 Kaltmieten betragen muss. Das kann in Frankfurt kaum jemand aufbringen. Einer Rentnerin wurde eine Wohnung verweigert, weil die Rente zu gering war. Die SPD Eschersheim beschäftigt sich in der nächsten Zeit intensiv mit diesem Thema und wird Beschwerden über die GWH an die SPD Landttags-Fraktion geben.

  • Der Eindruck von Verwahrlosung in der Siedlung "Im Mellsig" mit wilden Müllablagerungen und mangelnder Pflege der Häuser und Bäume stört viele Anwohner. Die SPD wird über den Ortsbeirat das Gespräch mit der GWH suchen, um Möglichkeiten für ein Quartiersmanagement Im Mellsig auszuloten.

Verkehr

  • Zur Entlastung der Verkehrsführung während des Umbaus der Bahnstrecke wird vorgeschlagen, den Durchgang Anne-Frank Straße/Victor-Gollancz-Weg-Nußzeil für den Gegenverkehr öffnen. Eine Anfrage im OBR hierzu ist möglich und kann aber beim nächsten Besuch des Verkehrsdezernats mündlich gestellt werden. Viele Bürger verlangen bessere Informationen zu den Übergängen über die Bahnstrecke während der Bauarbeiten. Die SPD wird dies dem Verkehrsdezernat mitteilen und den OBR auffordern, Bürgerinformationen zum Zeitplan bzw. zur Verkehrsführung herauszugeben.

  • Viel Kritik gab es zu den Mängeln der Buslinie 60. Die Fahrpläne sind nicht an die Schulzeiten angepasst, der Übergang zur U8 am Weißen Stein funktioniert nicht. An der Endhaltestelle "Im Uhrig" stellen Busfahrer stellen den Motor nicht ab, die Folgen sind Lärm und Abgase. Das Dixie-Klo an der Endhaltestelle "Im Uhrig" ist seit Jahren eine stinkende Behelfslösung. Die SPD wird hierzu Anträge im OBR stellen und Hinweise an die VGF geben, um die Probleme an der Endhaltestelle zu lösen.

  • Anregungen gab es für Geschwindigkeitskontrollen an der Bonameser Straße und eine Überwachung der "Im Mellsig" auf dem Bürgersteig vor der Kita parkenden Autos (Kinderwagen kommen nicht vorbei). Auch Pfosten auf dem Gehweg könnten das verhindern. 

Spielplätze

  • Der Modernisierung vieler Spielplätze ist erforderlich. Alt-Eschersheim ist im Umbruch – von "alt zu jung". Immer mehr Familien mit Kindern ziehen dorthin. Aber es fehlen Spielmöglichkeiten für kleinere Kinder, die Bedingungen im Vergleich mit Neubaugebieten sind viel schlechter. Ein Kind  forderte die Ausstattung des Spielplatzes Birkholzweg mit einem Klettergerüst. Die Erneuerung des Spielplatzes hängt vom immer wieder verschobenen Umbau der Kita Im Mellsig ab. Die SPD im Ortsbeirat wird hier weiter nachhaken.

Müll

  • Hundekot stört häufig auf Grünflächen und Wegen. Ggf. wird ein Antrag im OBR gestellt, mehr Hundekottütenspender aufzustellen. Ein Glascontainer an der Maybachstraße fehlt nach wie vor, ein Ortstermin hierzu steht noch aus. Die Mülleimer an der Busstation werden oft mit Hausmüll vollgestopft, ggf. kann dies durch Deckel verhindert werden, die SPD sendet hierzu eine Anfrage an die FES.

Schule

  • Die Fried-Lübbecke-Schule wächst und hat dadurch Platzprobleme – es fehlen Klassenräume und Räume für die Betreuung. Um zu klären, ob Fortschritte für eine Lösung gemacht werden, wird die SPD beim Amt für Bau und Immobilien nachfragen.

17.05.2019 in Europa

Wieviel europäische Integration wollen die Bürger?

 
Michael Erhardt, Lino Leudesdorff, Marlies von der Malsburg, Dr. Claudia Hofmann am 16.05. im Saalbau Dornbusch

Europa muss sozialer und demokratischer werden - der SPD-Ortsverein Eschersheim diskutiert die Zukunft der EU.

Warum sei der Wahlkampf eigentlich so langweilig, fragte der Moderator Lino Leudesdorff zu Beginn der Diskussionsrunde und verwies darauf, dass trotz der Bedrohung der europäischen Integration durch das Anwachsen von rechten und populistischen Strömungen in Europa die anderen Parteien es nicht schaffen, überzeugende Visionen zu entwickeln. Die EU wird von den Menschen nicht als wesentlicher Teil ihres Lebens erfahren, da die soziale Sicherung oder der Klimaschutz überwiegend unter nationaler Perspektive diskutiert werden, eine europäische Öffentlichkeit fehlt. Marlies von der Malsburg, europapolitische Sprecherin der SPD in Hessen, verwies darauf, dass die Finanzkrise der letzten Jahre alle Initiativen der europäischen Sozialisten für eine europäische Sozialpolitik, einer steuerlichen Erfassung der Digital-Konzerne oder einer Vereinheitlichung der Unternehmensbesteuerung blockiert hat. Die konservative Mehrheit in den EU-Institutionen sorgte ebenfalls dafür. Doch es gibt durchaus Fortschritte, wie die sog. Entsende-Richtlinie für Arbeitnehmer oder die leider nicht verbindliche soziale Säule der EU. Dies unterstrich auch Michael Erhardt von der IG-Metall, der vor allem die Bedeutung europäischer Regelungen herausstellte, wenn in den nächsten Jahren die industrielle Produktion aufgrund von Elektrifizierung und Digitalisierung sich fundamental verändern wird. Leider ist das europäische Parlament in seiner Arbeit dadurch beschränkt, dass es kein Haushalts- und kein Initiativrecht hat. Claudia Hofmann vom Lehrstuhl für öffentliches Recht der Uni Frankfurt ergänzte hierzu, dass auch das Bundesverfassungsgericht enge Grenzen für die Übertragung weiterer Kompetenzen im Bereich der Wirtschafts- und Sozialpolitik auf die EU gesetzt hat. Nachdrücklich forderte sie, dass wir klären müssen, was wir von einer Vertiefung der europäischen Integration erwarten können, wie viel Kompetenz-Verlagerung wir wollen. Und durch gemeinsame Erfahrungsräume aller Bürger Europas, die auf den vielen gleichartigen Bedürfnissen nach sozialer Sicherheit und Teilhabe beruhen, wird ein öffentlicher Druck aufgebaut, der am Ende vielleicht zu neuen und erweiterten vertraglichen Regelungen führt, die sowohl die sozialen Aspekte als auch die demokratische Kontrolle angemessen berücksichtigen.

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Zur Geschichte von Eschersheim

Seit über 65 Jahren anders wohnen und leben in Frankfurt: Die Wohngemeinschaft Bonameser Straße. Einblicke in die Lebenswelt ambulanter Gewerbetreibender in Eschersheim.

 

Eschersheim im Wandel der Zeiten. Die Frankfurter Sparkasse hat uns freundlicherweise die Veröffentlichung einer älteren Broschüre zu diesem Thema gestattet.