21.11.2021 in Bundespolitik

Online Veranstaltung zum Thema Modern Monetary Theory

 

Der Arbeitskreis W5 (Wie wollen wir weiter wirtschaften?) sowie der Arbeitskreis Wirtschaft, die Frankfurter Jungsozialisten und mehrere Frankfurter SPD-Ortsvereine laden Euch recht herzlich zu einer Videokonferenz zum Thema:  Modern Monetary Theory (MMT) mit Herrn Dr. Dirk Ehnts am Donnerstag, den 02.12.2021, 20:00 Uhr, ein.

Hier sind die Einwahldaten zur Zoom-Videokonferenz:

https://us02web.zoom.us/j/82436673286?pwd=NVpFZzRGSTNDZ2lqZ0VFQ2t6cXhzdz09

Meeting-ID: 824 3667 3286

Kenncode: 629699

 Die Ausgabenprogramme der neuen Biden-Regierung in den USA machen deutlich, dass der Staat viel Geld in die Hand nimmt, damit ein sozial-ökologischer Umbau der Wirtschaft gelingen kann.

Für diesen Politikwechsel weg von der "Schwarzen Null" hat die Modern Monetary Theory (MMT) eine theoretische Grundlage gelegt.

Was bedeutet die MMT für die Orientierung der Wirtschafts- und Finanzpolitik in der Bundesrepublik Deutschland und in Europa?

Wir freuen uns auf eine kritische Debatte zu MMT mit Herrn Dr. Dirk Ehnts (https://www.dirk-ehnts.de/) als prononcierten Vertreter der Modern Monetary Theory in der Videokonferenz.

Die Moderation übernimmt Herr Wilhelm Ungeheuer.

Für diejenigen, die sich vorab mit der MMT beschäftigen möchten, haben wir folgende Buchempfehlung:

Dirk Ehnts: Geld und Kredit: eine €-päische Perspektive 

09.11.2021 in Wahlkreis

Auf ein Wiedersehen in Frankfurt - Ulli Nissen verabschiedet sich als Bundestagsabgeordnete 

 

Mit der konstituierenden Sitzung des neuen Deutschen Bundestags am 26. Oktober endet Ullis Zeit als Abgeordnete und sie zieht aus den Berliner und Frankfurter Büros aus. In acht ereignisreichen Jahren hat sie viel für Deutschland und unsere Mainmetropole erreicht. So hat sie im Bundestag für Mindestlohn, Grundrente und Ehe für Alle gestimmt, ein besonderes Anliegen war ihr die Verbesserung der Situation der Mieter. Sie ist stolz darauf, dass sie an der Mietpreisbremse und der Begrenzung der Möglichkeit, Modernisierungskosten auf Mieterinnen und Mieter umzulegen, sowie an einer deutlichen Verbesserung beim Wohngeld mitarbeiten konnte. Kurz vor Ende der Legislatur wurde das Baulandmobilisierungsgesetz beschlossen, mit dem in angespannten Wohnungsmärkten die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen verboten werden kann, auch daran hatte sie mitgewirkt. Dass die Maklerkosten bei Vermietung nicht von den Mietern bezahlt werden müssen, hatte sie schon als Juso-Sprecherin Ende der 80er Jahre gefordert. Ulli Nissen bleibt aktiv bei Mieterinitiativen, etwa bei der Nachbarschaftsinitiative Nordend-Bornheim-Ostend.

Ullis Anliegen gelten natürlich auch dem Klimawandel, dem Artensterben oder der Pandemie-Bekämpfung. Dies hat viel mit sozialer Gerechtigkeit zu tun, denn wir dürfen unsere Augen nicht davor verschließen, wie wir unseren Planeten unseren Kindern und Enkeln überlassen. Aus einem solidarischen Gesellschaftsverständnis heraus hat Ulli im Bundestag mit dafür gesorgt, dass in der Corona-Pandemie  entsprechende  Summen eingesetzt wurden, um Millionen Menschen mit der Ausweitung des Kurzarbeitergeldes vor der Arbeitslosigkeit zu bewahren. Als SPD müssen wir daran arbeiten, die sozialen und psychischen Folgen der Pandemie als Ganzes in den Blick zu nehmen. Wut und Frust, die sich in der Pandemie aufgestaut haben, dürfen nicht von Populisten und Extremisten instrumentalisiert werden. Ein deutliches Eintreten gegen Diskriminierung, Rassismus, und Antisemitismus sowie gegen rechtsradikales und faschistisches Denken und Handeln war schon immer eine Selbstverständlichkeit in Ullis Arbeit. Sie ist überzeugt, dass wir ohne ein demokratisches, friedliches und kooperatives Zusammenleben die sozialen, ökologischen und ökonomischen Herausforderungen der Zukunft nicht bewältigen können.

Ulli bleibt politisch aktiv und wird auch weiterhin für alle ein offenes Ohr haben. Sie freut sich deshalb über Briefe und Emails mit Anliegen, für die sie sich einsetzen kann.

Auf ein herzliches Wiedersehen Ulli, in Frankfurt!

09.08.2021 in Wahlkreis

Armand Zorn im Gespräch mit den Eschersheimer Bürgern

 

Sogar der Wettergott hatte ein Einsehen am Samstag, den 11.09., und es wurde noch ein sonniger Nachmittag auf der Wiese vor dem Eschersheimer Wasserturm. Unser Bundestagskandidat kam nach Eschersheim, um mit den Eschersheimer Bürgerinnen und Bürgern zu sprechen. Auch unser Landtagsabgeordneter Turgut Yüksel half tatkräftig mit. Der Ortsverein trug mit Kaffee und Kuchenspenden zum Gelingen des Treffens bei. Es entwickelten sich intensive Gespräche und Armand konnte die vielen Fragen zu seinen politischen Zielen in Berlin sehr konkret beantworten. Trotz der ernsthaften Debatten wurde es ein sehr vergnüglicher Nachmittag für alle, die gekommen waren.

22.06.2021 in Bundespolitik

Wir starten in den Bundestagswahlkampf mit Armand Zorn

 
Unser Kandidat für den Bundestag

 

Liebe Eschersheimerinnen und Eschersheimer,

mein Name ist Armand Zorn und ich kandidiere bei der Bundestagswahl im Wahlkreis 182, um Sie und Ihre Interessen im Deutschen Bundestag zu vertreten.

Die Globalisierung, der Klimawandel, die Digitalisierung und ganz aktuell die Corona-Pandemie erzeugen bei vielen Menschen ein Gefühl von Unsicherheit und Besorgnis. Wir brauchen eine neue Politik, die den Menschen Sicherheit und Freiheit vermittelt, damit der Blick in die Zukunft von Zuversicht geprägt ist. Ich kämpfe für eine Politik, die den Wandel fairsicher und nachhaltig gestaltet.

Mir liegen die Menschen in unserer Stadt am Herzen. Ihre Anliegen in Berlin mutig und mit Leidenschaft zu vertreten, ist die Motivation für mein politisches Engagement. Aus vielen Gesprächen mit Einzelnen, aber auch mit Vertreterinnen und Vertretern von Vereinen und Organisationen, habe ich viele Anregungen erhalten. Auch Ihnen möchte ich zuhören und dann anpacken.

Herzliche Grüße, Armand Zorn

Weitere Informationen auf www.armandzorn.de

16.06.2021 in Allgemein

Wie wollen wir weiter wirtschaften?

 

Der AK Wirtschaft der Frankfurter SPD, die Jusos und eine Reihe von Frankfurter Ortsvereinen laden ein zu einer

Zoom - Videokonferenz.

https://us02web.zoom.us/j/86125933377?pwd=ZHNjMUhTc0JwU0ZJQ3BlZjBhaHp6Zz09

Meeting ID: 861 2593 3377

Passcode: Spannend

Zur Person:

Heiner Flassbeck ist ein kompetenter Experte für Fragen der Wirtschafts- und Finanzpolitik. Er war unter dem damaligen Finanzminister Lafontaine Staatssekretär im Bundesministerium für Finanzen. Danach arbeitete er als Chefvolkswirt bei der UNCTAD, zuständig für Globalisierung und Entwicklungspolitik. Die Universität Hamburg ernannte ihn zum Honorar-Professor. Bekannt ist er durch viele Debattenbeiträge und Veröffentlichungen zu Fragen der Globalisierung und zur Wirtschafts- und Finanzpolitik.

Zum Inhalt:

Im Westend-Verlag erschien im August 2020 sein Buch: Der begrenzte Planet und die unbegrenzte Wirtschaft. Lassen sich Ökologie und Ökonomie versöhnen? Dazu wollen wir mit Heiner Flassbeck diskutieren.

Zu diesem Buch schreibt der Verlag:

Mit einer Brutalität ohnegleichen hat sich der Mensch die Natur untertan gemacht. Die Folgen bekommen wir gerade heftig zu spüren. Die Erkenntnisse der Wissenschaft sind klar und nicht zu widerlegen: Die Erde ist in einem schlechten Zustand. Auf einem Planeten mit begrenzten Ressourcen ist unbegrenztes Wachstum mit fortdauerndem Ressourcenverbrauch nicht machbar. Ökologie muss ein unauflöslicher Teil der Wirtschaft werden, mit einem festen Platz in unserer Werte- und Konsumordnung. Das ist möglich, aber es erfordert eine kompetente globale Staatengemeinschaft, die im Interesse der Mehrheit handelt und die in der Lage ist, die wirtschaftlichen Folgen des ökologischen Umbaus abzufedern. Heiner Flassbeck benennt die wichtigsten Probleme und Herausforderungen, denen wir uns im 21. Jahrhundert stellen müssen. Und er zeigt konkret, wie wir die Wende schaffen können, wenn wir Ökologie und Ökonomie versöhnen.

18.04.2021 in Lokalpolitik

Donna Ochs verabschiedet sich aus dem Ortsbeirat

 
Christiane Weindel und Donna Ochs

Donna Ochs hat bei der Kommunalwahl nicht mehr für den Ortsbeirat kandidiert. Sie verabschiedet sich daher aus dem Stadtteilparlament und übergibt den Stab an Christiane Weindel. Wir danken Donna für ihre hervorragende Arbeit. Im folgenden zieht sie ein Resümee ihrer Arbeit der letzten fünf Jahre:

Die Themen bei der Ortsbeiratsarbeit waren vielfältig. In meinen fünf Jahren als Ortsbeirätin für Eschersheim habe ich mich z.B. für Schulsanierungen bzw. Erweiterungen (IGS Eschersheim, Fried-Lübbecke-Schule), bessere Radwege im Stadtteil und einen Bürgerbahnhof eingesetzt. Dazu kamen etliche Bücherschränke, Gedenk- und Infotafeln und Verkehrsberuhigungsmaßnahmen.

Besonders stolz bin ich aber auf drei Erfolge: Der Bau eines öffentlichen Bolzplatzes für Kinder und Jugendliche auf dem Gelände des Freibads ist ausschließlich einer SPD-Initiative und unseren aufwändigen Vorgesprächen zu verdanken. Durch meine Vermittlungsrolle bei der Bürgerbeteiligung zum Neubaugebiet Nordöstlich der Anne-Frank-Siedlung konnten wir den Wunsch der Anlieger*innen nach Erhalt des Status Quo mit dem Bedarf an Infrastruktur und zusätzlichem (bezahlbarem und attraktivem) Wohnraum miteinander in Einklang bringen. Und nicht zuletzt habe ich die Wohngemeinschaft Bonameser Straße, die Schausteller*innen und Artist*innen seit 70 Jahren einen Heimat bietet, wieder auf die Tagesordnung des Ortsbeirats gebracht. Es wird jetzt zum ersten Mal ein Gespräch mit allen Beteiligten am Runden Tisch stattfinden, um eine Zukunftsperspektive für diese Gruppe aufzuzeigen.

Alle dieser Themen zeigen deutlich, wo die Sozialdemokratie einen Unterschied macht: Wir suchen das offene Gespräch mit den Bürger*innen und machen uns besonders für die Anliegen derjenigen stark, die sonst nicht gehört werden. Damit stärken wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt. 

Für meine Arbeit standen die Sterne günstig, auch dank der Unterstützung unserer SPD-Dezernent*innen. Die Ausgangslage für meine Nachfolgerin im Ortsbeirat Christiane Weindel ist heute eine andere. Ich wünsche ihr viel Erfolg und Durchhaltevermögen und dass es ihr gelingt, sozialdemokratische Akzente zu setzen.

Donna Ochs

 

 

18.02.2021 in Lokalpolitik

Bahnhof Eschersheim kann nicht erhalten werden

 

Kein Bürgerbahnhof in Eschersheim - Bahn rückt von Zusagen ab

Wer Eschersheimer*innen fragt, was in ihrem Stadtteil fehlt, bekommt eine schnelle Antwort: „Ein zentraler Bürger*innentreff“. Diese Aussagen bekräftigen auch die beiden SPD- Kandidat*innen für den Ortsbeirat 9 Christiane Weindel und Axel Baumann und ergänzen unisono, Eschersheim braucht einen Ort, an dem sich Vereine, Initiativen und Bürger*innen treffen können. Als mögliches Gebäude für einen Bürger*innentreffpunkt rückte deshalb schon seit längerem der Eschersheimer Bahnhof ins Blickfeld. Zentral gelegen, gut erreichbar und das Bauwerk wurde von der Bahn nicht mehr genutzt.

Vor wenigen Jahren eröffnete die Bahn selbst diese Option und bot der Stadt den Bahnhof für eine andere Nutzung an. Darauf bildete sich eine Bürgerinitiative. Es wurden Unterschriften gesammelt. Der Vorschlag wurde damals von einer breiten Mehrheit im Ortsbeirat unterstützt. Auf Initiative der SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung wurde Geld in Aussicht gestellt. Das Ziel war klar: der Umbau sollte aus dem Bahnhof den lang ersehnten Bürgertreff für Eschersheim entstehen lassen.

Und nun rückt die Bahn auf einmal von ihren Zusagen ab. Was in den letzten Wochen schon anklang, wurde in dem Informationsgespräch mit dem Ortsbeirat vom 16.02. bestätigt. Die Bahn, vertreten durch die DB-Netze, sieht demnach keine Möglichkeiten, den Eschersheimer Bahnhof zu erhalten. Eine geplante Stützwand in diesem Bereich ließe – so die Bahn – den Erhalt nicht zu.

Die SPD Eschersheim, so Christiane Weindel, fordert weiter ein generationsübergreifendes und Kulturoffenes Begegnungszentrum für alle Bürger*innen und Vereine, die bei uns leben. Es muss aber - so ergänzt Axel Baumann - an einer zentralen Stelle in Eschersheim entstehen.

Die SPD Eschersheim hatte sich für die neue Nutzung des alten Bahnhofs eingesetzt. Sollte der Bahnhof jetzt nicht mehr zur Verfügung stehen, bleibt die Forderung nach einem Bürgerzentrum für Eschersheim aber weiterhin zentral. Christiane Weindel und Axel Baumann, die am 14.03.21 für die SPD für den nächsten Ortsbeirat kandidieren, unterstützen vehement diese Forderung. Gemeinsam mit interessierten Bürger*innen wird die SPD Eschersheim verschiedene Möglichkeiten hierfür prüfen, dazu ein Nachbarschaftskonzept erarbeiten und dies im Ortsbeirat zur Diskussion stellen. Dabei wollen wir auch mit dem Magistrat erörtern, ob leerstehende und ungenutzte Gewerberäume dafür umgebaut werden können.

25.01.2021 in Allgemein

Bürgersprechstunde zum Thema "bezahlbares Wohnen"

 
FÜR BEZAHLBARES WOHNEN
IN DORNBUSCH, ESCHERSHEIM, GINNHEIM
Bürgersprechstunde live auf Zoom & Facebook

 

Hier können Sie sich die Aufzeichnung ansehen

 

Das Thema "bezahlbares Wohnen" ist und bleibt für Frankfurt eine zentrale Herausforderung. Das gilt auch für unsere Stadtteile im Dornbusch, in Eschersheim und in Ginnheim.

Die SPD hat hierzu in den letzten Jahren wichtige Weichenstellungen erreicht. Mit rund 15.000 fertiggestellten Wohnungen seit 2016 haben wir die Grundlage für bezahlbares Wohnen in allen Stadtteilen geschaffen. Das SPD-geführte Planungsdezernat arbeitet an über 30.000 neuen Wohnungen, die konkret in Planung bzw. bereits im Bau sind. Weitere Anstrengungen sind aber notwendig.

Zu den zentralen Vorschlägen der SPD Frankfurt gehören:

  • Die Voraussetzungen sind zu schaffen für 60.000 bis 70.000 neue bezahlbare Wohnungen bis 2030.
  • Der Anteil geförderter Wohnungen bei der ABG soll auf mindestens 50 Prozent steigen. 
  • In allen Baugebieten soll der Anteil geförderter Wohnungen 30 Prozent betragen, zusätzlich sind 15 Prozent für genossenschaftliches und gemeinschaftliches Wohnen vorzusehen.
  • Während der Corona-Pandemie dürfen keine Mieterhöhungen vorgenommen werden. 

Im Wahlprogramm für den Ortsbeirat 9 steht das Thema "Wohnen" an zentraler Stelle. In den Housings in Ginnheim werden durch die ABG die Häuser aufgestockt. Im Baugebiet nordöstlich der Anne-Frank-Siedlung werden zahlreiche neue Wohnungen entstehen. Aufgrund der Altersstruktur in unserer Stadt ist das Thema "altersgerechtes Wohnen" eine weitere, wichtige Herausforderung. In allen drei Stadtteilen haben wir auch Siedlungen privater Wohnungskonzerne, auf die wir einwirken wollen.

Aus diesen Gründen laden die drei SPD-Ortsvereine Dornbusch, Eschersheim, Ginnheim zu einer Online-Bürgersprechstunde ein.

 

22.01.2021 in Ortsbeirat

Gropiussiedlung am Lindenbaum

 

Endlich wird an die Gropiussiedlung erinnert!

Was viele Bürgerinnen und Bürger nicht wissen: sowohl die Ludwig-Richter-Schule wie die dahinterliegenden Siedlungshäuser gehen wie viele andere Siedlungen in Frankfurt auf das „Neue Frankfurt“ zurück. 1930 wurde die von Walter Gropius geplante Siedlung fertig gestellt. Bauherr war damals die GAGFAH, ein gemeinnütziges Wohnungsunternehmen. 2004 mussten aus finanziellen Gründen die Wohnungen verkauft werden. Heute gehören sie dem Vonoviakonzern, einem der größten privaten Wohnungsunternehmen in Deutschland.

Als die Vonovia wie an anderen Orten und Liegenschaften auch, umfassende Modernisierungsmaßnahmen ankündigte, die durchaus auch das Ziel hatten, größere Gewinne aus den Immobilien zu erzielen und die letztlich auch die Mieten in die Höhe getrieben hätte, setzten sich die Mieter der Siedlung, voran Frau Geist und Frau Mastmann, zur Wehr. Sollte es gelingen, die Häuser wie andere auch unter Denkmalschutz zu stellen, hätte man einen Hebel, um die Modernisierung auf das Notwendigste zu beschränken und damit auch die mit der Modernisierung verbundene Mieterhöhung zu begrenzen. 2017 stellte die Architektenkammer in Wiesbaden zur Erleichterung der Mieter fest, dass dieses Ensemble unter Denkmalschutz steht.

Die SPD Eschersheim hat dieses Anliegen von Beginn an unterstützt. Auf Initiative von Donna Ochs, die für die SPD im Ortsbeirat sitzt, sprach sich dieser überdies auch für eine Informationstafel aus, die an daran erinnern sollte, dass diese Siedlung Teil des „Neuen Frankfurts“ sind. Vor wenigen Tagen wurde die Tafel in Höhe Lindenbaum 25 angebracht.

Wir danken dem Engagement der Mieterinnen und Mieter! Wir bedanken uns bei Donna Ochs, die aus beruflichen Gründen nicht mehr für den Ortsbeirat kandidieren kann.

21.12.2020 in Kommunalpolitik

Kommunalwahl 2021 - Wofür steht die SPD in Eschersheim? (1)

 
Christiane Weindel, Stellv. Vors. der SPD Eschersheim und Kandidatin für den Ortsbeirat 9 (Listenplatz 2)

Wohnraum für alle

In Frankfurt leben aktuell über 750.000 Menschen. Somit ist unsere Stadt in den letzten 15 Jahren um über 100.000 Menschen gewachsen und dieser Trend setzt sich laut Prognosen ungebrochen fort. Dies ist Chance und Herausforderung zugleich.
Der SPD-Planungsdezernent Mike Josef hat sich dieser Herausforderung gestellt. Mit der Entwicklung eines neuen und wegweisenden Baulandbeschlusses hat der Magistrat Voraussetzungen geschaffen, dass in Frankfurter Neubaugebieten bezahlbarer Wohnraum für alle Menschen entstehen wird.
Bei allen Wohnbauprojekten, für die neues Planungsrecht geschaffen wird, muss künftig in allen Stadtteilen ein Mix aus festgelegten Quoten eingehalten werden: Der neue Baulandbeschluss sieht vor, dass alle Neubauvorhaben künftig Anteile von 30 Prozent für Sozialwohnungen, 15 Prozent für gemeinschaftliche und genossenschaftliche Wohnprojekte, 15 Prozent für frei finanzierte Miet-wohnungen und 10 Prozent für preisreduzierte Eigentumswohnungen vorsehen müssen. Über die übrigen 30 Prozent kann der Bauherr frei entscheiden.

Das bedeutet für Eschersheim: 

Schaffung von bezahlbarem Wohnraum im Neubaugebiet „Nordöstlich der Anne-Frank-Siedlung“
Wohnen darf nicht zum Luxus werden. Deshalb wird die SPD in Eschersheim auch weiterhin die Planung, Entwicklung und Bebauung im Neubaugebiet begleiten und sich dafür einsetzten, dass der Baulandbeschluss zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum umgesetzt wird.
Ziel ist es, dass Menschen aller Einkommensgruppen in die im Neubaugebiet neu entstehenden Wohnungen einziehen zu können. Ein weiteres Viertel nur für Besserverdienende lehnen wir entschieden ab.
Schutz der Mieter und Mieterinnen vor Verdrängung
Hohe Mieten und rabiate Methoden der Mieterverdrängung sind in den Frankfurter Stadtteilen für viele Bewohner und Bewohnerinnen zu einem großen Problem geworden und führen nicht selten sogar zum Verlust der Wohnung. In Eschersheim sind große Wohnungsunternehmen aktiv. Die SPD setzt sich aktiv mit den Mietern für den Erhalt von vorhandenem günstigen Wohnraum ein.
Förderung von neuen Wohn- und Lebensformen
Eine wichtige Grundlage unseres Engagements ist außerdem der Erhalt und die Förderung einer generationsübergreifenden und vielfältigen Lebenskultur. Die SPD in Eschersheim setzt sich für die Förderung und Entwicklung neuer Wohnmodelle ein, die durch die demographische Entwicklung unserer Gesellschaft notwendig werden und z.B. in Projekten für Mehrgenerationen-Häuser und ähnlichen Ansätzen zum Ausdruck kommen.

 

Mobilität für alle

Nach wie vor ist eine gute Verkehrsplanung eine Voraussetzung dafür, Leben und Arbeiten in der Stadt attraktiv zu erhalten. Mobilität soll für alle gleichberechtigt möglich sein. Wir alle wissen, die Frankfurter Straßen sind durch den starken Autoverkehr überlastet und eine Umverteilung des Verkehrs auf umweltfreundliche Verkehrsmittel ist dringend notwendig. Wir fordern deshalb eine Reduzierung des motorisierten Verkehrs in der Innenstadt und einen attraktiven ÖPNV um die Aufenthaltsqualität dort zu erhöhen und unser Klima zu schützen. Ein Schritt in diese Richtung aus Eschersheimer Sicht war die Neugestaltung der Eschersheimer Landstraße bis zur Hügelstraße mit einspuriger Fahrbahn und eigenem Fahrradschutzstreifen, der seitdem zahlreich genutzt wird. Auch die Einführung des 365-Euro-Seniorentickets war ein voller Erfolg. Die gute ÖPNV Anbindung Eschersheims wurde durch die Einführung des durchgängigen Nachtverkehrs erweitert. Die SPD macht den Unterschied.

Das bedeutet für Eschersheim:

Ausbau des Radverkehrs
Der Radverkehr in Frankfurt verzeichnet in den letzten Jahren und Monaten den größten Zuwachs aller Verkehrsmittel. Wir setzen uns dafür ein, unseren Stadtteil noch fahrradfreundlicher zu gestalten. Sinnvoll wäre es, die neuen Fahrradschutzstreifen entlang der Eschersheimer Landstraße stadtein- und auswärts zu verlängern. Wir möchten auch die Anzahl der Fahrradabstellplätze im Stadtteil erhöhen, besonders in der Nähe von U- und S-Bahnhaltestellen. Außerdem ist es uns ein Anliegen, die Stadtteilquartiere besser an die bestehenden U- und S-Bahnhaltestellen anzubinden.
Verkehrsknoten am Weißen Stein
Durch die voraussichtliche mehrjährige Schließung der Eisenbahnüberführung Lachweg im Rahmen des Main-Weser-Bahn-Ausbaus wird es zu einer erheblichen Mehrbelastung durch den dann steigenden Autoverkehr am Weißen Stein kommen. Wir werden das kritisch begleiten und versuchen die Belastungen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten. Der Platz am Weißen Stein sollte Fahrrad- und Fußgänger-freundlicher umgestaltet werden.
Parkraumbewirtschaftung
Autoparkplätze sind auch in weiten Teilen Eschersheims knapp. Dies führt zu einer unnötigen hohen Beeinträchtigung für Anwohner durch die Parkplatzsuche mit einhergehender Belastung durch Lärm, Abgase sowie Zeitverluste. Eine Kombination aus Anwohnerparken und kostenpflichtigem Parken für Ortsfremde, würde Anwohner privilegieren und Pendler davon abschrecken, das Wohngebiet als Park-and-Ride-Abstellplatz zu nutzen. Durch die Reduzierung des Parkraums schafft man mehr Platz für Radwege und sicherere Fußwege.

Hier gehts zum 2. Teil

 

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Zur Geschichte von Eschersheim

Seit über 65 Jahren anders wohnen und leben in Frankfurt: Die Wohngemeinschaft Bonameser Straße. Einblicke in die Lebenswelt ambulanter Gewerbetreibender in Eschersheim.

 

Eschersheim im Wandel der Zeiten. Die Frankfurter Sparkasse hat uns freundlicherweise die Veröffentlichung einer älteren Broschüre zu diesem Thema gestattet.

 

 

 

 

SPD-Fraktion im Frankfurter Römer

https://spd-im-roemer.de/